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Die Olaf-King-Allstars begeisterten die Zuhörer in der Blumenhalle
23. Mai 2013
Die Olaf-King-Allstars begeisterten die Zuhörer in der Blumenhalle

Wiesmoor Der Jazzfrühschoppen im „Blumenreich“ in Wiesmoor hat sich etabliert. Bereits zum fünften Mal hatten der örtliche Kunst- und Kulturverein und die Wiesmoor Touristik GmbH zum musikalischen Frühschoppen eingeladen. Bereits vor Beginn des Konzerts mit den Olaf-King-Allstars aus Oldenburg war die Veranstaltungshalle gut gefüllt, um die renommierten Jazzmusiker zu hören.
Für einen unterhaltsamen, aber auch entspannten Frühschoppen sorgten von Anfang Olaf King und seine sechs Musikerkollegen. Die Jazzcombo präsentierte rund zwei Stunden das vielseitige Register ihres Könnens. Mit der gut dosierten Mischung aus klassischem Jazz, Dixieland, Swing und Ausflügen in die Pop- und Rockmusik war für jeden musikalischen Geschmack etwas dabei. Und das scheint auch den Erfolg der Band seit nun mehr als 15 Jahren auszumachen.

Sie verjazzen, was ihnen so gerade in die Hände gerät
Zwar fühle sich die Band der Tradition verpflichtet, betonte Bandleader Olaf King am Rande des Auftritts, doch mit der reinen Lehre des Jazz nehmen die Musiker es nicht so genau. Man schaue gerne einmal über den Tellerrand und verjazzt, was ihnen so gerade in die Hände gerate.
Doch die Olaf-King-Allstars kupfern nicht einfach ab, sondern die Songs werden für den musikalischen Stil der Band umarrangiert. „Uns geht es auch darum, auf diesem Wege neue Fans und Freunde für die Jazzmusik zu gewinnen“, sagte der Bandchef, der im Alltag als Psychologe in Aurich arbeitet. Und so hatten die Allstars immer wieder Oldies und auch Popsongs auf ihrer Musikliste in Wiesmoor stehen.

Musiker bewiesen mit Soloeinlagen ihre Klasse
Mit dem Evergreen „Buona Sera Signorina“ ließ Sänger Bernd Müller Erinnerungen an den bekannten amerikanischen Schauspieler und Sänger Dean Martin wach werden, um danach dann den Fats-Domino-Hit „Blueberry Hill“ zu zu präsentieren. Und auch vor „Lady Madonna“ von den Beatles machte der Sänger und Bassist der Gruppe nicht Halt, Für seine Lieder heimste er immer wieder den Beifall des Publikums ein. Aber auch die anderen Bandmitglieder – Sebastian Stanko, Rafael Jung, „Mulpi“ Fehlhaber, Helge Lorenz und Jan Lorenz – konnten mit Soloeinlagen ihre individuelle Klasse als Musiker unter Beweis stellen.

Günther Niet | Ostfriesen-Zeitung

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